Über JuergenMalte

Künstler auf dem Land mit Tieren und Bonsai

Alltägliches und Spezielles

Hervorgehoben

Der unvorhersehbare Umzug

Zwangsläufig kommt irgendwann die Zeit, in der man plötzlich mit seinen Internet-Aktivitäten bei WordPress aus den Nähten platzt. Nachdem ich nun Jahre hindurch meine Interessen auf verschiedene Domains (Landleben + Kunst + Pferde + Brieftauben) verteilt hatte, werde ich sie nun wegen der besseren Gestaltungsmöglichkeiten und des anpassbaren Speichers zusammenfassen. Ich muss Geduld und Verständnis erbitten. Aber besuchen Sie mich doch mal in ein paar Tagen https://markhoff.online

Bitte, bitte! Ich freue mich natürlich, dass hier immer noch geliked wird, aber mich treibt die Befürchtung um, dass ihr mir als Leser verloren geht. Hier wird nichts mehr aktualisiert. Es fehlt mir auch die Zeit, hier weiter zu gestalten.Die vorhandenen Beiträge werden nach und nach transferiert. Und da die neue Seite auch ein WordPress-Objekt ist, dürfte sich an der Lesbarkeit nichts verschlechtert. Also: Kommt mit, bitte!

Alarmzeichen zum Klima-Notstand

Erschreckende Ergebnisse bei der Probenentnahme. Video: Regionalforstamt Soest-Sauerland

Grundwasserspiegel drastisch gesunken: Der Geologische Dienst NRW ist zur Zeit in unserem nördlichen Forstamtsbereich unterwegs und erhebt Daten für die forstliche Standortkartierung.

Am 25. Mai wurde auf einem grundwassernahen Standort der Grundwasserspiegel in 85 cm Tiefe festgestellt. Gestern wurde an derselben Stelle der Wasserstand in 1,95 Meter Tiefe festgestellt! Über einem Meter hat sich der Grundwasserspiegel in 1,5 Monaten gesenkt.

Die beiden Mitarbeiter schlagen den Bohrstock bis zu 2 m tief in die Erde. Anschließend wird er wieder rausgezogen und gemessen, in welcher Tiefe das Grundwasser steht.

Mitgeteilt am Mittwoch, 19. Juli 2019 vom Regionalforstamt Soest Sauerland

Hoffentlicht reicht der Regen

Jetzt ist mir der Kragen geplatzt. Unsere Wiese am Haus wurde zum letzten Mal geheut – ohnehin mit einem Monat Verspätung gegenüber allen bisherigen Zeiten. Und nun stehe ich da mit den schon reichlich verkrauteten Resten an den breiten Rändern und in den weiten Ecken, mit meterhohen Disteln und Brennnesseln, mit Ampfer und dem teuflischen Klettenlabkraut  (Galium aparine). Früher wurde mit der Sense sofort nachgearbeitet, damit man möglichst viel Heu erntete. Heute kommen jedes Jahr größere Maschinen. Eine acht Meter breite Messerreihe fährt bei mir am Haus eine Runde und räumt beim Wegfahren noch die Mitte ab. Das war´s dann – rangieren verlangt nur kostspielige Zeit.

Die Folge: Ich hab jetzt eine Woche in der Hitze malocht, um die Wiese sauber zu machen für meinen Rasenroboter. Drei Kanäle für die Kontaktdrähte mussten durch die Einfahrt gefräst werden. Und jetzt müssen wir warten, dass der Regen die Erde wieder etwas weicher macht, Derzeit bekommt die Verlegemaschine die Begrenzungsdrähte nicht in den Boden…

Heuernte
Das mache ich nicht mehr mit: Nach Heuschnitt mit großen Maschinen bleiben auch zu große Reste an den Rändern und in den Ecken.

Fast vier Jahrzehnte Landleben

80 Jahre bin ich inzwischen alt geworden und davon habe ich nun fast vier Jahrzehnte auf dem Land verbracht. Das Leben ist ruhiger geworden. Und die Arztbesuche werden häufiger. Von Pferden bei uns keine Spur mehr. Fast schon unbegreiflich, wie wir während unserer Berufszeit jeden Morgen vor der Arbeit vier Boxen gemistet haben. Es ging schließlich um Rennpferde,, bei denen die Lungen und die penibel saubere Einstreu das Wichtigste waren. Unter solchen Prämissen kann man dann  gegenwärtig die Pferdehaltung anderer Leute nur noch mit missbilligenden Blicken begleiten.

„Heimelig“ und gemütlich mit Kaminfeuer in der Winterzeit
  1. Auf meiner neuen Homepage will ich noch eine Geschichte zu den Coonies schreiiben. Es sind bewundernswerte Hundekatzen, besonders für Gartenbesitzer.…

  2. Die Geschichte des Kottens (im Westfälischen ist dieser Begriff gebräuchlicher als die Bauernkate) reicht bis weit vor die Reformationszeit. Beim…

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Aus alten Zeiten fein geschrieben

Da hat Rudi Bernhardt für sein Projekt Unna meine Tauben-Geschichte übernommen und eine wunderschöne Einleitung über die alten Zeiten mit mir geschrieben. Danke Rudi!
„Das 20. Jahrhundert war wohl so rund 69 Jahre alt. Genau so volljährig wie Jürgen Malte Markhoff, als er eine Leidenschaft für Tauben und deren untrüglichen Kompass während eines Heimfluges für sich ausmachte. Damals lernte ich den künstlernden Journalisten (!), den schreibenden Künstler (?), okay, einigen wir uns auf den kunstvoll treffliche Artikel verfassenden Schwerter Chronisten, kennen.
Ich enterte damals die Redaktionsräume der ach so ruhigen Nachrichten (Zusatz: Schwerter Zeitung) in der hübschen, aber von Einbahnstraßen zerfurchten Stadt an der Ruhr, die seinerzeit noch dem Kreis Iserlohn angehörte (heute MK). Da saßen Chef Malte und der leider allzu früh verstorbene Klaus Mendel (besonders gut konnte er Lokalsport, aber noch viel mehr) und irgendwann am Tage, aber täglich auch Rosel Linner, begnadete “Newshen” (Nachrichtenhenne=Nachrichtenbeschafferin) und machten das für mich bis dato Beeindruckendste an lokaler Zeitung.
Malte Markhoff sollte fortan mein absolutes Vorbild werden. Ich begann mich sogar dabei zu erwischen, dass ich seine Gestik nachahmte oder versuchte (blieb bestimmt bei dem Versuch) zu kopieren, wie er in seiner bedächtigen und ultra-genauen Weise 1:1-Formulare für RN-Satzspiegel bemalte. Die pädagogisch aufmunternden Korrekturen an meinem Schreibstil, die erläuternden Tipps, wie man korrekt eine Zeitungsseite aufteilt, dass sie dem Leser, der Leserin später ebenso überschaubar wie liebkosend fürs Betrachterauge in den Briefkasten gestopft wurde, sie gaben mir im ersten Volontärsjahr wegbereitende Prägungen mit auf den inzwischen hinter mir liegenden Berufsweg.
Seine Leidenschaft galt noch nicht völlig rückhaltlos den Pferden, aber Pferdestärken, die saßen unter der Haube eines MG Midget II (wenn meine Erinnerung mich trügt, korrigiere mich, Malte), und er konnte mich selig machen, wenn ich mal mitfahren durfte (geiles Teil). Auch die “Renner der Lüfte” waren noch nicht sein finales Ding. Aber von beiden erzählte er. Und bei den Einzelheiten in Sachen Taubensport lernte ich manches, womit ich manchen später verblüffte. Die Sachen mit den Pferden hatte ich alsbald vergessen, “Fury” war schon früher nicht meine liebste Serie.
Und kürzlich sah ich im fratzebuch, dass Malte sich über Tauben-Nachwuchs in seiner Zucht gewaltig freute. Ich fragte neugierig nach, und um mich schlauer zu machen, verwies er auf seinen Blog, wo er übers Landleben zwischen Pferden und Tauben berichtet. Ich las mit Spannung…“
Hier geht´s zum Projekt Unna http://dasprojektunna.de/2014/05/05/vom-rennpferd-zu-pfeilschnellen-tauben-juergen-malte-markhoff-zuechtet-sich-in-die-erfolgsspur/

 

Die neuen Katzen sind da

Bild

freiyaNachdem wir in den Jahrzehnten unseres Landlebens als Mitbewohner immer nur arme Geschöpfe aus Tierheimen und von den verschiedenen Notvereinigungen geholt haben, sind nun zwei noble Maine Coons bei uns eingezogen. Die Geschwister fühlen sich pudelwohl und beherrschen bereits das große Wohnzimmer wie eine Spielwiese. Und sie strahlen so interessiert und abenteuerlich in die Gegend, dass wir wohl mit einer spannenden Zukunft rechnen müssen – zumal die beiden, wenn sie in vier Jahren ausgewachsen sind, bis zum Doppelten einer normalen Katze, darstellen können. Reizvolle Foto-Motive werden sie auch dann bleiben…

Die beiden Maine-Coon-Schwestern

Die beiden Maine-Coon-Schwestern

Der Irrtum über den GenMais

Das ist wieder eine erschreckende Zugabe zum Thema „Sie machen unsere Welt kaputt“. Der GenMais wird zwar heftig diskutiert, aber es steht praktisch fest, dass er über unsere Köpfe hinweg ohne Rücksicht auf die Zukunft dieser Erde auch in Europa eingeführt wird – im blinden Glauben an ein verirrtes Fortschrittsdenken. GenMais – so wird versprochen – vernichtet selbst seine Schädlinge und erspart deshalb ds Ausbringen von giftigen Spritzmitteln. Doch die Wahrheit ist das genaue Gegenteil: Er macht die Schädlinge resistent und erfordert noch mehr Gift und Spritzmittel. Aus Brasilien, wo bereits seit Jahren dieser manipulierte Mais angebaut wird, kommen die alarmierenden Nachrichten. Noch mehr Schädlinge, noch mehr Resistenzen, noch vielmehr Gift…

Schaut euch bitte diesen Film von „Report im Ersten“ an:

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431936_report-muenchen/19764200_die-eu-und-der-wundermais

Wenn man das und die Kommentare „unserer“ Politiker gesehen hat, bleibt die bittere Erkenntnis. Auch gegen alle Vernunft kommt dieser GenMais, wie die Amis das so wollen, weil unsere Chemie-Multis auf Dauer mit einem noch höheren Gift-Umsatz Geld verdienen und weil über allem die Drohung mit einem gekappten Freihandels-Abkommen schwebt.(20-2-14)

„Aus gegebenem Anlass…“

Das wird ein Abgesang auf meine „12-6“, ein gehämmertes Jährlingsweibchen, das eben noch zwei Junge groß zog und nun wieder für die neue Saison mit trainierte. Ich fand sie gleich neben der Einfahrt in einem metergroßen Federkreis, in dem auch schon zwei interessierte Krähen hockten. Sie hatten sie wohl dem Greif abgejagt, aber zu spät – man sah allein die tödlich tiefen Wunden der messerscharfen Fänge.
Bei mir war es das dritte Greifvogel-Opfer dieses Winters. Bei vielen Kollegen ist das weitaus schlimmer. So schlimm, dass viele während der sechs Monate um den Jahreswechsel ihre Tauben gar nicht mehr nach draußen lassen.
Doch jeder Verlust hinterläßt nun mal Traurigkeit, dazu aber auch eine verzweifelte Bitterkeit, dass dieses Elend durch eine Klientel von Mitmenschen verursacht wird. Diese Leute haben unter dem Mantel des hehren Naturschutzes für eine Überpopulation der Greife gesorgt, hören nicht auf, an den naturwidrigsten Stellen Falkenhorste zu errichten, mit Webcams auszustatten und sich dafür auch noch feiern zu lassen. Dabei bringen diese Unbelehrbaren ohne Nachdenken die Natur immer mehr durcheinander.
Sorgsam bewacht und beklatscht wachsen in den künstlichen Horsten Generationen auf Generationen heran. Der Bestandsdruck bei den Greifen ist inzwischen fast überall so groß, dass sie sich neue Lebensgründe dort suchen müssen, wo sie noch nie gesichtet wurden. Sperber, Habichte, Falken, die sich am Himmel drängen,  dürfen selbst bei offenkundiger Überpopulation nicht  bejagt werden. Junges Wild, Feldflüchter, Singvögel – alles wird stattdessen weggefangen. Doch die gefeierten Falkenhorst-Schöpfer (auch noch mit Spenden für den „guten Zweck“ reichlich ausgestattet) sind nicht zu bremsen. Ein seltsamer Naturschutz, der die Natur durcheinander bringt und nachhaltig verfälscht. Es bleibt viel Bitterkeit!

Jetzt wird es lausekalt!

Vorsorglich hatte ich gestern bereits den östlichen Schlag – Dachschräge unter den Pfannen – leer geräumt, in dem noch einige Späte saßen. Jetzt tummeln sich alle im Witwer- und Weibchenschlag, die miteinander verbunden sind.
Unter den Tränken, denen nun immer Blautinktur zugesetzt wird, stehen die Heizungen. Trotzdem kullern beim Wasserwechsel noch Eisklumpen in den Ausfluss. Das soll nun noch eine Woche so weiter gehen.
Nach einem Tag Pause hatten die Tauben heute (31-1-12) wieder Freiflug, wobei einige Paare lieber in den Zellen blieben. Vorgestern gab es mal wieder einen Raubvogel-Angriff. Ich hab mir die Kehle aus dem Hals geschrieen, und es hat wieder gewirkt. Es rieselten nur einige Federn zu Boden. Die Krähen kamen auch sofort schimpfend heran und haben mir geholfen, den Greif zu vertreiben.
Ich halte gar nichts davon, die Rennmannschaft ein halbes Jahr lang während der Herbst- und Winterzeit einzusperren. Für Hochleistungssportler, die dann meist auch noch auf Gersten- oder Reis-Diät gesetzt werden, kann das doch nicht gut sein. Viele behaupten, es ginge nicht anders. Aber warum sollte es bei uns – inmitten von Wäldern, Natur- und Vogelschutzgebieten mit renaturierten Wasserläufen – eine kleinere Greifvogel-Population geben? Die immer wieder aufflackernden Diskussionen darüber finden kein Ende, weil sich schlecht herausfinden läßt, wo sich eventuell Gewohnheit und Bequemlichkeit zur angeblichen Notwendigkeit wandeln.


200 Hektar Natur unbefugt umgepflügt

Kreis Soest (kso-rn). Es ist nicht nur ein Ärgernis, es gehen auch ökologisch wertvolle Flächen verloren. Kataster- und Luftbildauswertungen der Unteren Landschaftsbehörde haben ergeben, dass zurzeit kreisweit über 200 Hektar öffentliche Flächen, zum Beispiel frühere Graswege oder Wegeseitenstreifen, unbefugt landwirtschaftlich genutzt werden. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution wendet sich der Landschaftsbeirat gegen diese Praxis.
„Ich habe das Problem und seine Größenordnung unterschätzt“, leitete Beiratsvorsitzender Dirk Schulze-Gabrechten während der Sitzung am Montag (11-4-11) im Soester Kreishaus in das Thema ein. Es handele sich um für die Hellweg-Börde wichtige Lebensräume, die Pflanzen und Tieren nicht mehr zur Verfügung stehen. Mit der Resolution solle erreicht werden, dass die Problematik auch vor Ort in den zuständigen Gremien, zum Beispiel in den Umweltausschüssen der Städte und  Gemeinden, diskutiert wird. „Ziel muss es sein, die Flächen zurückzuführen“, gab Schulze-Gabrechten als Devise aus.

Der Landschaftsbeirat appelliert in der Resolution an die Kommunen, mit Hilfe einer EDV-Unterstützung des Kreises zu überprüfen, ob und in welchen Umfang kommunale Grundstücke unbefugt genutzt werden. Nach Abschluss dieser Auswertungen sollten die Gemeinden dann darauf hinwirken, dass grüne Wege und Wegeseitenstreifen wieder in der gesamten Flurstückgröße hergestellt werden, empfiehlt der Landschaftsbeirat.

Der Beirat verweist auf das Beispiel der Gemeinde Lippetal, die ihre Wegeränder bereits 2006 durch eine Verordnung besonders geschützt und das Vernichten des Pflanzenbewuchses oder die anderweitige Nutzung der Banketten und Wegränder verboten hat. Auch das Unterhaltungs- und Pflegekonzept für Wegeränder, dass die Gemeinde Möhnesee 2010 aufgestellt hat, halten die Mitglieder für vorbildlich.

Die Straßenbaulastträger beziehen die Beiratsmitglieder in ihren Appell ein. Hecken sollten nicht zu oft „auf den Stock“ gesetzt werden. Außerdem setzt das Gremium dafür ein, Obstbäume am Straßenrand zu erhalten. Eine Fällung ohne Nachpflanzung dürfe es nicht geben.

Was zum Angucken…

Nochmal ein schöner Tauben-Auflass:

stern.de – 2011-03-04 22:37:05

Harter Kerl ganz weich: Es ist Liebe: Tyson und die Tauben
Lachen Sie ruhig, aber Mike Tyson kann auch anders: Der bissige Boxer hat verraten, dass er seit Jahren Tauben züchtet. Weil ihn das ans Boxen erinnert…
Schöne Bilder!
URL: http://www.stern.de/lifestyle/leute/harter-kerl-ganz-weich-es-ist-liebe-tyson-und-die-tauben-1660247.html