Von alten schiefen Bauern-Katen

Haus-alt2

Inzwischen sind die windschiefen Fachwerkhäuser auf dem Land so selten wie Diamanten. Dass jetzt Freunde noch eins dieser Kleinode gefunden und für einen Spottpreis blitzschnell gekauft haben, grenzt schon an ein Wunder.
Weil wir vor Jahrzehnten durch unsere Pferde-Leidenschaft ein Stückchen Land suchten und dann für teuer Geld eine dieser damals noch häufigeren Katen erstanden und abenteuerlich renoviert haben, möchte ich – praktisch als Lebenshilfe – jetzt mal über die Wandlung alter Fachwerke berichten.
haus-alt

Als wir 1981 (also vor 33 Jahren) erstmals zu dem Kotten kamen, war es noch nicht so idyllisch wie auf dem Frühlingsbild. Wir stampften durch Schneematsch und lernten gleich die Nachbarn kennen, die an diesem Tag die Einschulung ihrer Tochter feierten. Oh je: Sie lebt inzwischen in einem eigenen Haus fernab im Aachener Raum.
Alles war glitschig bei diesem ersten Besuch. Nicht nur auf dem kleinen, mit vermoosten Ziegelsteinen gepflasterten Vorplatz am hohen Deelentor. Und innendrin war es kaum besser – in den ehemaligen kleinen Stallungen, auf dem kleinen Durchgang zum Plumps-Klo ebenso wie in den kleinen Kämmerchen, von denen wir später erfuhren, wieviele Menschen dort unbeschadet drängten, wenn sich die Nachbarn dort mal zum Feiern trafen. Eine unvorstellbare Fülle. (Galerie-Bilder zum Vergrößern anklicken!)

Advertisements

Aus alten Zeiten fein geschrieben

Da hat Rudi Bernhardt für sein Projekt Unna meine Tauben-Geschichte übernommen und eine wunderschöne Einleitung über die alten Zeiten mit mir geschrieben. Danke Rudi!
„Das 20. Jahrhundert war wohl so rund 69 Jahre alt. Genau so volljährig wie Jürgen Malte Markhoff, als er eine Leidenschaft für Tauben und deren untrüglichen Kompass während eines Heimfluges für sich ausmachte. Damals lernte ich den künstlernden Journalisten (!), den schreibenden Künstler (?), okay, einigen wir uns auf den kunstvoll treffliche Artikel verfassenden Schwerter Chronisten, kennen.
Ich enterte damals die Redaktionsräume der ach so ruhigen Nachrichten (Zusatz: Schwerter Zeitung) in der hübschen, aber von Einbahnstraßen zerfurchten Stadt an der Ruhr, die seinerzeit noch dem Kreis Iserlohn angehörte (heute MK). Da saßen Chef Malte und der leider allzu früh verstorbene Klaus Mendel (besonders gut konnte er Lokalsport, aber noch viel mehr) und irgendwann am Tage, aber täglich auch Rosel Linner, begnadete “Newshen” (Nachrichtenhenne=Nachrichtenbeschafferin) und machten das für mich bis dato Beeindruckendste an lokaler Zeitung.
Malte Markhoff sollte fortan mein absolutes Vorbild werden. Ich begann mich sogar dabei zu erwischen, dass ich seine Gestik nachahmte oder versuchte (blieb bestimmt bei dem Versuch) zu kopieren, wie er in seiner bedächtigen und ultra-genauen Weise 1:1-Formulare für RN-Satzspiegel bemalte. Die pädagogisch aufmunternden Korrekturen an meinem Schreibstil, die erläuternden Tipps, wie man korrekt eine Zeitungsseite aufteilt, dass sie dem Leser, der Leserin später ebenso überschaubar wie liebkosend fürs Betrachterauge in den Briefkasten gestopft wurde, sie gaben mir im ersten Volontärsjahr wegbereitende Prägungen mit auf den inzwischen hinter mir liegenden Berufsweg.
Seine Leidenschaft galt noch nicht völlig rückhaltlos den Pferden, aber Pferdestärken, die saßen unter der Haube eines MG Midget II (wenn meine Erinnerung mich trügt, korrigiere mich, Malte), und er konnte mich selig machen, wenn ich mal mitfahren durfte (geiles Teil). Auch die “Renner der Lüfte” waren noch nicht sein finales Ding. Aber von beiden erzählte er. Und bei den Einzelheiten in Sachen Taubensport lernte ich manches, womit ich manchen später verblüffte. Die Sachen mit den Pferden hatte ich alsbald vergessen, “Fury” war schon früher nicht meine liebste Serie.
Und kürzlich sah ich im fratzebuch, dass Malte sich über Tauben-Nachwuchs in seiner Zucht gewaltig freute. Ich fragte neugierig nach, und um mich schlauer zu machen, verwies er auf seinen Blog, wo er übers Landleben zwischen Pferden und Tauben berichtet. Ich las mit Spannung…“
Hier geht´s zum Projekt Unna http://dasprojektunna.de/2014/05/05/vom-rennpferd-zu-pfeilschnellen-tauben-juergen-malte-markhoff-zuechtet-sich-in-die-erfolgsspur/

 

Die neuen Katzen sind da

Bild

freiyaNachdem wir in den Jahrzehnten unseres Landlebens als Mitbewohner immer nur arme Geschöpfe aus Tierheimen und von den verschiedenen Notvereinigungen geholt haben, sind nun zwei noble Maine Coons bei uns eingezogen. Die Geschwister fühlen sich pudelwohl und beherrschen bereits das große Wohnzimmer wie eine Spielwiese. Und sie strahlen so interessiert und abenteuerlich in die Gegend, dass wir wohl mit einer spannenden Zukunft rechnen müssen – zumal die beiden, wenn sie in vier Jahren ausgewachsen sind, bis zum Doppelten einer normalen Katze, darstellen können. Reizvolle Foto-Motive werden sie auch dann bleiben…

Die beiden Maine-Coon-Schwestern

Die beiden Maine-Coon-Schwestern

Der Irrtum über den GenMais

Das ist wieder eine erschreckende Zugabe zum Thema „Sie machen unsere Welt kaputt“. Der GenMais wird zwar heftig diskutiert, aber es steht praktisch fest, dass er über unsere Köpfe hinweg ohne Rücksicht auf die Zukunft dieser Erde auch in Europa eingeführt wird – im blinden Glauben an ein verirrtes Fortschrittsdenken. GenMais – so wird versprochen – vernichtet selbst seine Schädlinge und erspart deshalb ds Ausbringen von giftigen Spritzmitteln. Doch die Wahrheit ist das genaue Gegenteil: Er macht die Schädlinge resistent und erfordert noch mehr Gift und Spritzmittel. Aus Brasilien, wo bereits seit Jahren dieser manipulierte Mais angebaut wird, kommen die alarmierenden Nachrichten. Noch mehr Schädlinge, noch mehr Resistenzen, noch vielmehr Gift…

Schaut euch bitte diesen Film von „Report im Ersten“ an:

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431936_report-muenchen/19764200_die-eu-und-der-wundermais

Wenn man das und die Kommentare „unserer“ Politiker gesehen hat, bleibt die bittere Erkenntnis. Auch gegen alle Vernunft kommt dieser GenMais, wie die Amis das so wollen, weil unsere Chemie-Multis auf Dauer mit einem noch höheren Gift-Umsatz Geld verdienen und weil über allem die Drohung mit einem gekappten Freihandels-Abkommen schwebt.(20-2-14)

200 Hektar Natur unbefugt umgepflügt

Kreis Soest (kso-rn). Es ist nicht nur ein Ärgernis, es gehen auch ökologisch wertvolle Flächen verloren. Kataster- und Luftbildauswertungen der Unteren Landschaftsbehörde haben ergeben, dass zurzeit kreisweit über 200 Hektar öffentliche Flächen, zum Beispiel frühere Graswege oder Wegeseitenstreifen, unbefugt landwirtschaftlich genutzt werden. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution wendet sich der Landschaftsbeirat gegen diese Praxis.
„Ich habe das Problem und seine Größenordnung unterschätzt“, leitete Beiratsvorsitzender Dirk Schulze-Gabrechten während der Sitzung am Montag (11-4-11) im Soester Kreishaus in das Thema ein. Es handele sich um für die Hellweg-Börde wichtige Lebensräume, die Pflanzen und Tieren nicht mehr zur Verfügung stehen. Mit der Resolution solle erreicht werden, dass die Problematik auch vor Ort in den zuständigen Gremien, zum Beispiel in den Umweltausschüssen der Städte und  Gemeinden, diskutiert wird. „Ziel muss es sein, die Flächen zurückzuführen“, gab Schulze-Gabrechten als Devise aus.

Der Landschaftsbeirat appelliert in der Resolution an die Kommunen, mit Hilfe einer EDV-Unterstützung des Kreises zu überprüfen, ob und in welchen Umfang kommunale Grundstücke unbefugt genutzt werden. Nach Abschluss dieser Auswertungen sollten die Gemeinden dann darauf hinwirken, dass grüne Wege und Wegeseitenstreifen wieder in der gesamten Flurstückgröße hergestellt werden, empfiehlt der Landschaftsbeirat.

Der Beirat verweist auf das Beispiel der Gemeinde Lippetal, die ihre Wegeränder bereits 2006 durch eine Verordnung besonders geschützt und das Vernichten des Pflanzenbewuchses oder die anderweitige Nutzung der Banketten und Wegränder verboten hat. Auch das Unterhaltungs- und Pflegekonzept für Wegeränder, dass die Gemeinde Möhnesee 2010 aufgestellt hat, halten die Mitglieder für vorbildlich.

Die Straßenbaulastträger beziehen die Beiratsmitglieder in ihren Appell ein. Hecken sollten nicht zu oft „auf den Stock“ gesetzt werden. Außerdem setzt das Gremium dafür ein, Obstbäume am Straßenrand zu erhalten. Eine Fällung ohne Nachpflanzung dürfe es nicht geben.

Was ist das für ein Jahr?

Nicht nur ein Gau, Kriege und Katastrophen. Es gibt vier Schnapszahlen – besonders begehrt für Heiraten, damit man den Hochzeitstag nicht vergisst: 1.1.11, 11.1.11, 1.11.11, 11.11.11.
Und das ist nicht alles. Nehmen wir die beiden letzten Ziffern des Jahres, in dem wir geboren wurden, dann unser Alter in diesem Jahr, und das Ergebnis wird 111 sein – für ALLE!
Zum Beispiel: Susi wurde im Jahr 1957 geboren und in diesem Jahr wird sie
54 Jahre alt: 57+54=111. Olga wurde 1974 geboren und in diesem Jahr wird sie 37 Jahre alt: 74+37=111.
Schon seltsam, oder?
Dieses Jahr gibt es im Monat Oktober 5 Sonntage, 5 Montage und 5 Samstage.
Das soll nur einmal alle 823 Jahre möglich sein (aus einer Rund-eMail)

Zum Schmunzeln…

Ein Feuerwehrmann repariert sein Fahrzeug im Hof, da kommt ein kleines Mädchen vorbeigefahren, in einem roten Spielzeugauto,
rechts eine kleine Leiter angebunden, links ein ordentlich zusammengerollter Gartenschlauch an der Seite. Das Mädchen trägt einen Feuerwehrhelm.
Der Wagen wird gezogen von einem Hund und einem Kater.

Der Feuerwehrmann geht zu ihr und schaut sich den Wagen genauer an.
„Das ist aber ein schönes Feuerwehrauto“ sagt er voll Bewunderung.
„Danke schön!“ antwortet das Mädchen.
Der Feuerwehrmann schaut noch genauer hin.
Das Mädchen hat die Schnur vom Wagen um die Brust des Hundes und die Hoden des Katers gebunden.
„Kleine Kollegin“, sagt der Feuerwehrmann.
„Ich will dir ja keine Vorschriften machen, aber ich glaube, wenn du die Schnur um die Brust des Katers bindest,
würde dein Auto noch schneller fahren.“

Das Mädchen denkt gründlich darüber nach und meint dann:
„Ich glaube, da hast du recht – aber dann hätte ich keine Sirene mehr.“